30.08.2019

Es ist gerichtet!

Gebäuderestaurator Burkhard Gemke, Museumsleiter Prof. Dr. Jan Carstensen und LWL Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger (v. l.) beim Einschlagen des letzten Holznagels.

Der "letzte Nagel" wurde eingeschlagen

Bevor man ein Richtfest feiern kann, braucht man, na klar, einen Dachstuhl. Nach dem Ausmauern des Fachwerks hatte der Hauskasten am Haus Stöcker die ausreichende Standfestigkeit, um darüber das Dach aufzurichten. Die Dachkonstruktion besteht aus mehreren Einheiten: dem Dachstuhl, den Sparrenpaaren mit Kehlbalken und den beiden Giebeldreiecken. Alles muss miteinander verbunden sein, damit die Konstruktion stabil und sicher steht.

Dann fehlte nur noch die Deko: der Richtkranz. Von der Höhe des Gebäudes verkündeten die Zimmerleute den Richtspruch, dazu ertönte der rhythmische Hammerschlag der Zimmerleute („Hillebille“) und zum Abschluss wurde der symbolische „letzte Nagel“ eingeschlagen. Diese ehrenvolle Aufgabe übernahm die LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger.

  • Der Dachstuhl wird aufgebaut. Es fehlt nur noch wenig bis zum Abschluss der Rohbauarbeiten. 

  • Die Dachkonstruktion ist gerichtet. Das Haus ist mit dem Richtkranz geschmückt. Foto: LWL/Stuke

  • Zur musikalischen Begleitung ertönt das rhythmische Schlagen mit Hämmern auf Holz („Hillebille). Foto: LWL/Stuke

  • Gruppenbild mit Familie Stöcker und LWL-Mitarbeiter*innen. Die Freude ist groß. Nach rund 55 Jahren steht das Haus wieder. Foto: LWL/Stuke

Kategorie: Termine

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